Glocken ade, scheiden tut weh

Das Gerüst am St. Andreas Turm stand, am Glockenturm war bereits altes Gebälk entfernt worden, damit die Glocken überhaupt nach draußen auf eine Rampe aus Schienen gehoben werden konnten, Kran und Lkw standen bereit sowie rund 50 Zuschauer, meist älteren Semesters. Diese beobachteten mit Spannung, wie die Glocken am Haken eines Kranes langsam aber sicher auf den in der Kirchenstraße stehenden Lkw herunter gehoben wurden. Allerdings hatten die Arbeiter der Spezialfirma Hörz aus Roggenburg-Biberach bei Ulm oben im Turm bereits Schwerstarbeit geleistet:

Die Glocken wurden an einen Flaschenzug gehängt, Richtung Öffnung gezogen und mussten dann dort nach draußen auf Rollschienen in U-Trägern gedrückt werden.

Beim Herablassen der Hauptglocke musste dieser immer wieder ein Stück hoch gezogen werden, um eine Korrektur für das Abseilen vornehmen zu können. Nicht auszudenken was passiert wäre, wenn die drei Tonnen schwere Glocke in der engen Bebauung der Kirchenstraße ins Schwingen geraten wäre.

Aber alles ging gut und auch die Hauptglocke hing sicher direkt über der Ladefläche des Lkw’s. Hier ließ es sich Pfarrer Matthias Kühn nicht nehmen, die Glocke ein letztes Mal zu läuten:

Mit einem Stück Holz schlug er schon fast wehmütig die letzten Glockenschläge und auch so manche der Zuschauer, die mit dieser Glocke groß geworden waren, waren sichtlich gerührt.


Die Vorgängerin der inzwischen 91 Jahre alten Glocke fiel dem 1. Weltkrieg zum Opfer: sie wurde für Rüstungszwecke eingeschmolzen…

Diese Glocke erwartet ein schöneres Schicksal:

sie geht wie zwei andere Glocken auch in Privatbesitz über. Die zweitkleinste Glocke, die Angulus-Glocke, die für den morgendlichen Weckdienst der Landstuhler verantwortlich war, bekommt der Förderverein des Glockenturms St. Andreas. „Wir suchen noch einen geeigneten Standort für diese Glocke.“ erklärt Vorsitzender Sepp Wagner auf Anfrage und ist für Anregung aus der Bevölkerung offen.

Eine kleine Bronzeglocke, die über dem Zifferblatt der Kirchturmuhr hängt, durfte bleiben.

Bis zum 14. Oktober haben die Handwerker nun Zeit, das Gebälk und die Brüstung des Glockenturmes, der ein Teil der alten Stadtmauer zu Zeiten Franz von Sickingens war, auf Vordermann zu bringen. Dann soll die Glockenweihe stattfinden. Die neuen Glocken werden am 31. August im Kloster Maria Lach gegossen. Aber nicht still und heimlich, nein, sowohl die katholische Pfarrgemeinde als auch der Förderverein des Glockenturms lassen sich dieses selten Ereignis nicht entgehen und fahren jeweils mit einem Reisebus dorthin.

ANGEBOTE UND REFERENZEN

Glocken ade, scheiden tut weh

Das Gerüst am St. Andreas Turm stand, am Glockenturm war bereits altes Gebälk entfernt worden, damit die Glocken überhaupt nach draußen auf eine Rampe aus Schienen gehoben werden konnten, Kran und Lkw standen bereit sowie rund 50 Zuschauer, meist älteren Semesters. Diese beobachteten mit Spannung, wie die Glocken am Haken eines Kranes langsam aber sicher auf den in der Kirchenstraße stehenden Lkw herunter gehoben wurden. Allerdings hatten die Arbeiter der Spezialfirma Hörz aus Roggenburg-Biberach bei Ulm oben im Turm bereits Schwerstarbeit geleistet:

Die Glocken wurden an einen Flaschenzug gehängt, Richtung Öffnung gezogen und mussten dann dort nach draußen auf Rollschienen in U-Trägern gedrückt werden.

Beim Herablassen der Hauptglocke musste dieser immer wieder ein Stück hoch gezogen werden, um eine Korrektur für das Abseilen vornehmen zu können. Nicht auszudenken was passiert wäre, wenn die drei Tonnen schwere Glocke in der engen Bebauung der Kirchenstraße ins Schwingen geraten wäre.

Aber alles ging gut und auch die Hauptglocke hing sicher direkt über der Ladefläche des Lkw’s. Hier ließ es sich Pfarrer Matthias Kühn nicht nehmen, die Glocke ein letztes Mal zu läuten:

Mit einem Stück Holz schlug er schon fast wehmütig die letzten Glockenschläge und auch so manche der Zuschauer, die mit dieser Glocke groß geworden waren, waren sichtlich gerührt.


Die Vorgängerin der inzwischen 91 Jahre alten Glocke fiel dem 1. Weltkrieg zum Opfer: sie wurde für Rüstungszwecke eingeschmolzen…

Diese Glocke erwartet ein schöneres Schicksal:

sie geht wie zwei andere Glocken auch in Privatbesitz über. Die zweitkleinste Glocke, die Angulus-Glocke, die für den morgendlichen Weckdienst der Landstuhler verantwortlich war, bekommt der Förderverein des Glockenturms St. Andreas. „Wir suchen noch einen geeigneten Standort für diese Glocke.“ erklärt Vorsitzender Sepp Wagner auf Anfrage und ist für Anregung aus der Bevölkerung offen.

Eine kleine Bronzeglocke, die über dem Zifferblatt der Kirchturmuhr hängt, durfte bleiben.

Bis zum 14. Oktober haben die Handwerker nun Zeit, das Gebälk und die Brüstung des Glockenturmes, der ein Teil der alten Stadtmauer zu Zeiten Franz von Sickingens war, auf Vordermann zu bringen. Dann soll die Glockenweihe stattfinden. Die neuen Glocken werden am 31. August im Kloster Maria Lach gegossen. Aber nicht still und heimlich, nein, sowohl die katholische Pfarrgemeinde als auch der Förderverein des Glockenturms lassen sich dieses selten Ereignis nicht entgehen und fahren jeweils mit einem Reisebus dorthin.

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